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"Kännsch dä Stu?"
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ZürichseeA star is born!

Im Jahre 1950 erblickte Stu am wunderschönen Zürichsee das Licht der Welt und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte begann. Im Laufe seines Lebens durfte er zahlreiche Erfolge im Sport- und Musikbereich feiern. Trotzdem ist nur wenig über das Multitalent bekannt.

Alles begann mit einer schönen Bescherung

Stu wuchs in einem idyllischen Bauerndorf am linken Zürichseeufer auf. Er war ein bescheidener Typ, der sich nie in den Mittelpunkt stellte und bei seinen Mitschülern sehr beliebt war. Die Lehrer erteilten ihm durchwegs gute Noten und sein damaliger Turnlehrer sah in ihm ein wahres Bewegungstalent. An seinem zwölften Geburtstag schenkte ihm sein Onkel einen Tennisschläger.

Es war Liebe auf den ersten Blick

Ja, es gibt sie wirklich, die Liebe auf den ersten Blick! Anders ist die erste Begegnung von Stu mit seinem Tennisschläger nicht zu erklären. Dies ging so weit, dass er nachts seine heisse Flamme – die Rede ist vom Tennisschläger – mit ins Bett nahm und tagsüber die Tennisbälle mit seinem Holzracket unermüdlich gegen die Scheunenwand dreschte. Das Tennisspiel beherrschte sein Leben.

Gesucht: Balljunge

Ein Nachbar machte ihn darauf aufmerksam, dass der örtliche Tennisclub für ein Turnier zuverlässige Balljungs suche. Keine Frage, diese Chance wollte er sich nicht entgehen lassen. Am nächsten Tag meldete sich Stu auf dem Tennisplatz und bot seine Hilfe an. Er konnte es kaum fassen, stand er doch auf einmal mit seinen grossen Vorbildern auf demselben Platz – wenn auch nur an der Seitenlinie.

sein erstes TurnierDoch er kämpfte sich vor und durfte ab und zu sogar selber ein paar Bälle spielen. Stu’s grosses Engagement fiel auch dem Clubpräsidenten auf und so lud dieser ihn im darauf folgenden Jahr ans alljährliche Clubturnier ein – und zwar als Spieler.


Sein erstes Tennisturnier

An seinem ersten Turnier kämpfte er sich bis ins Halbfinale vor. Wo er in einem harten Fight dem Clubpräsidenten unterlag. Hinter vorgehaltener Hand munkelte man, dass Stu dieses Spiel eigentlich hätte gewinnen können. Doch allem Anschein nach genierte er sich, den Clubpräsidenten vom Platz zu fegen. 

Stu "on Tour", 1975Nach seinem Schulabschluss bot ihm der Club einen Job an als Juniortrainer. Mit Stu’s Tenniskarriere ging es steil bergauf! Er bestritt drei Turniere, die er allesamt gewann. Von diesen Erfolgen beflügelt beschloss er, eine Tennislizenz zu beantragen. Innert wenigen Jahren spielte er sich an die nationale Spitze und mutierte zu einem kompletten Tennisspieler. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Stu den Sprung über die Grenze wagte und an seinem ersten internationalen Turnier teilnahm. Weitere sollten folgen.

Auge in Auge mit Björn Borg

Mit 20 Jahren debutierte Stu in Wimbledon. Bereits in der ersten Runde bekam er es gleich mit einem ganz feisten Brocken zu tun: dem damaligen Spitzenspieler Björn Borg. Er ging sang und klanglos unter – die Rede ist von Stu. Er gab aber nicht auf und spielte weiterhin an Tennisturnieren in Europa, Asien, Australien, Nord- und Südamerika. Von dem Preisgeld konnte er gut leben und so seine Reisen finanzieren.


Studio 54Vom Tennis Court auf die Tanzbühne

Bei den US Open 1976 nahm er verletzungs-bedingt nicht teil. Dies hinderte ihn aber nicht daran, nach New York zu fliegen und die Spiele live mitzuerleben. Als Entschädigung genoss er das Nachtleben im berühmten Club «STUDIO54» an der Ecke Broadway und 54th Street in Manhattan. Das «54» galt als Spielwiese, wo Partygänger bis in die frühen Morgenstunden feiern konnten. Das Publikum war sehr durchmischt: Hier trafen sich die Schönen und die Reichen, die Stars und die Sternchen, die Promis und die einfachen Grossstädter.

Stu zählte bald zur Stammkundschaft und lernte dabei verschiedene Grössen aus dem Musik- und Showgeschäft kennen. Diese Freundschaften verschafften ihm Einblicke in spannende Metiers, z.B. in die Black Music-Szene.


Stu in charmanter BegleitungGame, Set and Match Stu

In seinen besten Jahren erklomm er den 17. Platz in der Herren-Tennis-Weltrangliste und gewann an die 10 Turniere. Viele Leute erzählen noch heute, dass Stu der absolute Gentleman unter den Sportlern war – nie verärgert, aber immer fröhlich! Dieser Linie blieb der «Seebueb» immer treu.
                                                                                             stustyle ist eine Hommage an das Lebensgefühl diesen einzigartigen Gentleman, der sein Leben sowie auch seine Mitmenschen liebte und respektierte - bisch Du dä Stu?

 



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